Neu: Narrator

Wenn der Beste in Rente geht, bleibt sein Wissen im Werk

Erfahrene Mitarbeiter erzählen frei per Sprachnachricht. Kein Login, keine Formulare, keine Rückfragen. KI-Agenten machen daraus eine Wissensbasis, die der Nachfolger fragen kann.

Demo buchen
Sprachnotiz3:42

Instandhaltung, 34 Jahre im Betrieb

"... und bei der Presse 3 fährst du die Hydraulik erst warm, sonst reißt dir die Folie ..."

wird im Hintergrund strukturiert
Keine Antwort. Keine Rückfrage. Nur zuhören.
ErzählenSprachnachricht, so lang wie er will
Agenten strukturierenRüstvorgang Presse 3, Ausnahme erfasst
Nachfolger fragtAntwort mit Verweis auf die Originalaufnahme
Das Problem

Mit jedem Renteneintritt verlassen 30 Jahre Erfahrung das Werk

Der Mann, der weiß, warum die Anlage bei feuchtem Wetter anders läuft, geht in zwei Jahren. Dieses Wissen steht in keinem Handbuch und in keiner Arbeitsanweisung. Es steckt in einem Kopf, der bald nicht mehr im Betrieb ist.

Dokumentationsprojekte lösen das nicht. Sie verlangen Aufwand von genau der Person, die ohnehin am meisten zu tun hat. Und sie fragen nach Wissen, von dem der Träger selbst nicht weiß, dass es besonders ist. Nach drei Monaten Übergabe hat der Nachfolger einen Bruchteil.

Die Lösung

Erzählen statt dokumentieren

Narrator dreht die Aufgabe um. Der erfahrene Mitarbeiter schreibt nichts. Er erzählt, wann es ihm passt, so lange er will, ohne Struktur und ohne Vorgabe. Eine Sprachnachricht in dem Messenger, den er ohnehin benutzt.

Das System antwortet nie. Es fragt nicht nach, es korrigiert nicht, es bewertet nicht. Die Arbeit passiert im Hintergrund: KI-Agenten transkribieren, ordnen Themen zu, verknüpfen Aufnahmen und bauen daraus eine Wissensbasis, die mit jeder Aufnahme wächst.

So funktioniert es

Drei Schritte. Kein Projekt.

Vom freien Erzählen zur abrufbaren Wissensbasis, ohne dass jemand ein Formular ausfüllt.

1

Erzählen

Der Mitarbeiter schickt eine Sprachnachricht per WhatsApp oder Telegram. Kein Login, keine App, keine Vorgaben. Er erzählt, was ihm gerade einfällt.

WhatsAppTelegram
2

Agenten strukturieren

Im Hintergrund transkribieren KI-Agenten die Aufnahme und ordnen sie zu: Anlage, Verfahren, Ausnahme, Zusammenhang. Jede neue Aufnahme wird mit dem vorhandenen Wissen verknüpft.

3

Nachfolger fragt

Der Nachfolger stellt seine Frage in eigenen Worten. Die Wissensbasis antwortet und verweist auf die Originalaufnahme, damit er die Quelle selbst hören kann.

Funktionen

Gebaut für Menschen, die kein Softwareprojekt wollen

Sprache zuerst

Erzählen geht zehnmal schneller als schreiben und trifft mehr. Foto, Video und kurzer Text funktionieren genauso, wenn es gerade besser passt.

Das System hört nur zu

Narrator antwortet nicht und stellt keine Fragen. Kein Interview, kein Zeitdruck, keine Bewertung. Genau das senkt die Hemmschwelle bei Menschen, die noch nie Wissen an eine Software gegeben haben.

Die Aufnahme bleibt das Original

Die Rohaufnahme wird nie verändert. Alle strukturierten Artefakte sind daraus abgeleitet und werden neu erzeugt, sobald Transkription und Modelle besser werden. Ihr Wissensbestand verbessert sich rückwirkend.

Dialekt, Jargon und Spitznamen

Das System lernt die Sprache Ihres Werks: wie die Anlagen wirklich heißen, welche Abkürzungen gelten und was ein Begriff genau hier bedeutet.

Wissen, das zusammenwächst

Jede Aufnahme wird mit dem vorhandenen Bestand verknüpft. Widersprüche und Lücken werden sichtbar, sodass Sie gezielt nachfragen können, solange der Träger noch da ist.

Ihr Wissen bleibt Ihres

Aufnahmen und Wissensbasis gehören Ihnen und lassen sich in offenen Formaten exportieren. Betrieb in Deutschland oder On-Premise auf Ihrer eigenen Infrastruktur.

Der Wissensspeicher

Ein Bestand, der mit der Technik besser wird

Klassische Dokumentation altert ab dem Tag, an dem sie geschrieben wird. Ein Bestand aus Originalaufnahmen wird mit jedem besseren Modell wertvoller.

1

Rohbestand

Jede Aufnahme wird unverändert aufbewahrt. Nichts geht verloren, auch nicht der Nebensatz, dessen Bedeutung heute noch niemand kennt.

2

Abgeleitete Artefakte

Transkript, Zusammenfassung, Arbeitsanweisung, Glossar und Wissensgraph werden aus dem Rohbestand erzeugt und bei Bedarf vollständig neu berechnet.

3

Abrufbares Wissen

Der Nachfolger fragt in eigenen Worten und bekommt eine Antwort mit Quelle. Dieselbe Basis speist später Einarbeitung, Wartung und Prüfungen.

Betrieblich tragfähig

Gebaut für den deutschen Betrieb

Freiwillig und mitbestimmungsfähig

Die Teilnahme ist freiwillig. Jeder Mitarbeiter sieht seine eigenen Aufnahmen und kann sie löschen. Zweck, Umfang und Aufbewahrung lassen sich sauber mit dem Betriebsrat vereinbaren.

On-Premise oder Cloud in Deutschland

Aufnahmen sind personenbezogene Sprachdaten. Sie bleiben dort, wo Sie es festlegen: in unserer Cloud in Deutschland oder auf Ihrer eigenen Infrastruktur.

DSGVO, Rollen und Audit-Trail

Verschlüsselung in Transit und at Rest, rollenbasierte Zugriffskontrolle und ein lückenloser Audit-Trail über jeden Zugriff auf eine Aufnahme.

Start mit drei Personen

Kein Rollout und kein Change-Projekt. Sie beginnen bei den Menschen, deren Wissen am schnellsten verloren geht.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Narrator?

Narrator ist eine Lösung zur Wissenssicherung. Erfahrene Mitarbeiter erzählen frei per Sprachnachricht, ohne Struktur und ohne Formular. KI-Agenten transkribieren und ordnen die Aufnahmen im Hintergrund und bauen daraus eine Wissensbasis, die Nachfolger später befragen können.

Wie funktioniert Wissenstransfer vor dem Ruhestand mit Narrator?

Statt einer Übergabephase mit Dokumentationsaufgaben erzählt der ausscheidende Mitarbeiter über Monate hinweg immer dann, wenn ihm etwas einfällt. Jede Aufnahme wird strukturiert und mit den vorherigen verknüpft. Der Nachfolger arbeitet später mit einer Wissensbasis statt mit einem Ordner.

Warum antwortet das System nicht?

Weil eine Antwort ein Gespräch erzwingt und ein Gespräch Erwartungen erzeugt. Menschen, die kein Softwareprojekt wollen, erzählen freier, wenn niemand nachfragt, korrigiert oder bewertet. Die Strukturierung passiert im Hintergrund, nicht im Dialog.

Wie ist die Mitbestimmung geregelt?

Sprachaufnahmen von Beschäftigten sind personenbezogene Daten und in der Regel mitbestimmungspflichtig. Narrator ist darauf ausgelegt: freiwillige Teilnahme, Einsicht und Löschrecht für jeden Sprecher, klar begrenzter Zweck und keine Leistungs- oder Verhaltenskontrolle. Diese Punkte gehören in eine Betriebsvereinbarung, und wir unterstützen bei der Vorbereitung.

Was passiert mit den Aufnahmen, wenn der Mitarbeiter das Unternehmen verlassen hat?

Aufbewahrung und Löschfristen legen Sie fest, üblicherweise in der Betriebsvereinbarung. Technisch bleibt die Rohaufnahme der kanonische Bestand, solange sie aufbewahrt wird. Alle abgeleiteten Artefakte lassen sich daraus jederzeit neu erzeugen.

Was unterscheidet Narrator von einem Wiki oder einer Dokumentendatenbank?

Ein Wiki verlangt, dass jemand schreibt, gliedert und pflegt. Genau daran scheitern Wissensprojekte. Narrator verlangt nur Erzählen. Die Struktur entsteht durch Agenten und wird neu berechnet, wenn die Technik besser wird, statt mit dem Tag der Erstellung zu veralten.

Wie hängt Narrator mit Fieldcast zusammen?

Beide setzen auf dieselbe Idee: Menschen melden oder erzählen über den Messenger, den sie ohnehin nutzen, und KI-Agenten machen daraus etwas Verwertbares. Fieldcast erzeugt Aktionen aus dem laufenden Betrieb. Narrator erzeugt einen Wissensbestand aus Erfahrung. Beide laufen auf derselben Plattform.

Wer geht bei Ihnen als Nächstes in Rente?

Sehen Sie in 30 Minuten, wie aus freiem Erzählen eine Wissensbasis wird, die Ihr Nachfolger fragen kann.

Demo buchen